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Willkommen auf der Internetpräsenz der Red-Black Lions Leverkusen von 1995.

Red-Black Lions

Leverkusen



BayArena von 1923 bis dato

Fakten
Namen: Bayer-Platz (1923–1932)
             Stadion am Stadtpark (1932–1956)
             Ulrich-Haberland-Stadion (1956–1998)
             BayArena (1998 - bis heute)
Ort: Deutschland Leverkusen, Deutschland
Eigentümer: Bayer 04 Immobilien GmbH
Betreiber: Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH
Baubeginn: 23. April 1956
Eröffnung: 2. August 1958
Renovierungen: 1958, 1990, 2009
Oberfläche: Naturrasen
Kosten: 73 Mio. € (Umbau 2009)
Architekt Umbau 2009: Entwurf: HPP Hentrich-Petschnigg & Partner
Bau: Max Bögl und Köster Bau
Kapazität: 30.210


1923

Start auf der ersten Sportplatzanlage. Alle Arbeiten werden von den Vereinsmitgliedern geleistet. Die Anlage beinhaltet 2 Plätze und wird kurz nur "Bayer-Platz" genannt. 
          
4. September 1932
Das Stadion "Am Stadtpark" in der Bayer-Wohnkolonie III wird offiziell eingeweiht. Heute steht an dieser Stelle das Lise-Meitner-Gymnasium. 
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1956 – „Das alte Haberland“

Nach vielen Spieljahren am Bayersportplatz wurde beschlossen, ein neues Stadion an einem anderen Platz zu errichten. Am 23. April war erster Spatenstich für das „Ulrich-Haberland-Stadion“ an der Bismarckstraße. Die Arbeiten wurden 1958 abgeschlossen und am 2. August wurde das Stadion mit einem Fassungsvermögen von 22.500 Zuschauern eingeweiht. 1963 bekam das Ulrich-Haberland-Stadion anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Bayer AG eine Flutlichtanlage. Mit dem überraschenden Aufstieg 1979 in die erste Bundesliga wurde aufgrund des Zuschauerandrangs eine provisorische Zusatztribüne auf der Ostseite errichtet.
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1986 – Das neue „Ulrich-Haberland-Stadion“

Mit dem Aufstieg und der Etablierung in der höchsten deutschen Spielklasse beschloss der Verein aufgrund knapper Finanzmittel den schrittweisen Neubau eines reinen Fußballstadions mit einer Kapazität von zwischenzeitlich ca. 27.000 Zuschauern. Der Neubau der Westtribüne begann, und erst 1990 war der Stadionneubau an der Dhünn bis auf eine Lücke abgeschlossen. In dieser stand bis zuletzt noch die alte Holztribüne des alten Stadions mitsamt monochromer Anzeigetafel und war hauptsächlich als Bereich für Gästefans vorgesehen. Diese Südtribüne wurde 1996 entgegen dem ursprünglichen Konzept mit Logenplätzen, einer Geschäftsstelle und Tiefgarage ausgebaut. Durch die ungewöhnliche Architektur ist sie bis heute ein typisches Erkennungsmerkmal des Stadions. 1998 fand der Bau eines Hotels an der Nordtribüne statt und es erfolgte die Umbenennung in „BayArena“. Aufgrund der Änderungen im Ausbaukonzept wie z. B. die Logenplätze der Südtribüne und einer Umwandlung in ein reines Sitzplatzstadion als Nachwirkung der Sheffielder Stadionkatastrophe schrumpfte das Fassungsvermögen schlussendlich auf nur noch 22.500 Zuschauer. Durch die Modernität und reine Ausrichtung auf den Fußballsport bekam es den Spitznamen „Schmuckkästchen“.

Unter anderem durch die enge Zusammenarbeit zwischen DFB und Verein war das Ulrich-Haberland-Stadion in diesem Zeitraum oftmals Innovations- und Referenzobjekt der Bundesliga. Hohe Sicherheits- und Kontrollstandards, komfortable Sitzschalen statt Bänke, eine Family-Street für Zuschauerfamilien, Heizstrahler, Stadionfernsehen, Entfernung der Zuschauerzäune und offene Umgriffsbereiche waren einige von vielen Neuheiten, die der Verein meistens zuerst in der Bundesliga einführte. Dies war der Auftakt zu einer neuen Generation von Fußball-Event-Arenen, die nun spätestens mit der WM 2006 in Deutschland Einzug bei fast allen großen Bundesligavereinen finden sollte und das klassische Leichtathletikstadion verdrängte

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2008 – Ausbau und Modernisierung

Um die Jahrtausendwende stieg auch die Zahl der Fans und Besucher, sodass die Kapazität des Stadions regelmäßig ausgelastet war. Die mehrfache Präsenz in der UEFA Champions League sicherte dem Verein Einnahmen, die für einen Ausbau notwendig waren. Mit der zusätzlichen Aufnahme eines Kredites der Bayer AG konnte Ende 2007 mit dem Ausbau begonnen werden; dieser wurde planmäßig vor Beginn der Spielzeit 2009/2010 abgeschlossen. Während der Umbauzeit trug Bayer Leverkusen seine Heimspiele in der ESPRIT arena (damals noch LTU arena) in Düsseldorf aus.

Die bisherigen Tribünenbereiche wurden aufgestockt und in der Kapazität von 22.500 auf nun ca. 27.000 Sitzplätze und eine Stehplatzkurve für 2.500 Fans erweitert, welche bei internationalen Spielen zu Sitzplätzen umfunktioniert werden müssen. Somit hat die BayArena eine variable Zuschauerkapazität. Der Gästebereich ist auf die reglementierte Untergrenze von 10 % beschränkt, also 3.000 Sitzplätze. Der Hospitality-Bereich mit Restaurants und Logen wurde von vormals 812 auf über 2.000 Plätze ausgedehnt. Auch die Zahl der Arbeitsplätze für die Medienvertreter wird mit 228 nahezu verdoppelt. Um den Charakter eines reinen Vereinsstadions zu unterstreichen, wurden die grünen Sitzschalen nun gegen rote und schwarze Sitzplätze ausgetauscht, die die Schriftzüge „1904“ und „Bayer 04“ bilden. Zusätzlich wurden im Zuge des Neuanstrichs die Pfeiler in den Vereinsfarben Schwarz/Rot gehalten. Mit einer Gesamtgröße von 2.600 Quadratmetern ist der Team- und Physiobereich mit Umkleiden, Behandlungs- und Massageräumen mehr als vervierfacht worden.

Die Zuschauerränge des neuen Stadions sind von einem kreisrunden Dach aus Makrolon überspannt, das an den Längsseiten des Spielfelds weit über den Tribünenbereich hinausragt und damit den Besuchern auch vor dem Stadion Schutz vor Regen bietet. Das Dach trägt sich selbst und setzt nicht wie in anderen Stadien üblich auf dem Bauwerk auf. Dies ermöglicht dem Verein, die Ränge des Stadions baulich in einem kostengünstigem Rahmen zu verändern oder zu erweitern.

Geplant war zudem ein überdimensionales Bayer-Kreuz über der Arena, das mit einem Durchmesser von 200 Metern aus 2000 transparenten Leuchtdioden gebildet worden wäre, die das Firmenlogo aus der Luft auch aus großen Entfernungen deutlich erkennbar machen sollten. Aus Kostengründen und nach Anwohnerkundgebungen, die sich erfolgreich gegen die Entfernung des bisherigen berühmten Bayer-Kreuzes als Stadtwahrzeichen richteten, wurde jedoch vorerst darauf verzichtet.

Die Gesamtkosten betrugen, nach gestiegenen Stahlpreisen, rund 70 Millionen Euro (vorher 56 Mio.). Aufgrund dessen sind sowohl der Bau des Dach-Kreuzes als auch der Bau eines Parkhauses derzeit zurückgestellt. Zudem konnten im Zeitraum der Rückrunde 2008/09 keine Fußballspiele in der BayArena stattfinden. Die Mannschaft ist deshalb in die LTU arena in Düsseldorf ausgewichen.

Das Stadion wurde am 15. August 2009 mit einem Bundesliga-Spiel gegen 1899 Hoffenheim wiedereröffnet. Das inoffiziell erste Spiel war ein Testspiel am 10. August 2009 von Bayer 04 Leverkusen II gegen den SV Schlebusch. Auch die deutsche Nationalmannschaft stattete am 5. September 2009 dem renovierten Stadion mit einem Spiel gegen Südafrika einen Besuch ab.

Im April 2013 verkündete Bayer 04 Leverkusen, dass die BayArena zu einem multimedialen Erlebnisraum modernisiert werden sollte. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und Cisco sollen über 500 zusätzliche HD-Monitore im gesamten Stadion montiert werden. Zudem sollen rund 350 WLAN-Access-Points dafür sorgen, dass 20.000 Besucher gleichzeitig im Internet surfen können. Über eine spezielle Stadion-App sollen die Fans Zugriff auf exklusive Inhalte und interaktive Funktionen wie Quiz-Wettbewerbe, Spiele oder Spieler-Ratings erhalten. Das System hinter diesen Erweiterungen ist StadiumVision und kommt bereits in Stadien wie dem Estadio Santiago Bernabéu (Real Madrid), dem Wembley-Stadion (2007) (London) und der Amsterdam ArenA zum Einsatz.
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Fanbereich

Der Fanbereich des Stadions wechselte in den letzten Jahrzehnten mehrfach seinen Standort. Traditionell standen die Fans im alten Ulrich-Haberland-Stadion im südlichen Holztribünenbogen, der Südkurve (P-Block), welche auch in der alten Bayer-Hymne von Henning Krautmacher besungen wurde. Als dann das Stadion in den 1980er Jahren mit neuen Betontribünen modernisiert wurde, wechselten die Fans 1985 in die Stehkurve des A-Blocks und wenig später 1991 in den Norden, dem C-Block. Zum Ende des Jahrtausends wurde das Stadion nach britischem Vorbild zaun- und stehplatzfrei und die Fans bezogen 1996 in der Nordtribüne, dem D-Block, ihre neue Heimat. Mit dem Umbau 2009 wurde das Konzept der Stehplätze wieder eingeführt. Dies ist die derzeitige Heimat des Kerns der Fangruppen. Dieser Stehplatzbereich ist für 3000 Personen ausgelegt und an den Seiten und vorne durch zwei Meter hohe Zäune abgeriegelt.



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